Zeitumstellung: Interview mit einem Schlafforscher

Publiziert von Melanie Schafroth am 13 März 2012 unter Dies und Das
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Das Hin und Her fordert den Körper heraus

Am 25. März 2012 um zwei Uhr nachts stellen wir unsere Uhren eine Stunde vor. Die fehlenden 60 Minuten oder 3600 Sekunden bringen unser Zeitgefühl aus dem Gleichgewicht. Am Morgen ist man nicht ausgeschlafen, am Abend noch hellwach. Der Schlafforscher Dr. h.c. Günther W. Amann-Jennson erklärt, weshalb die Zeitumstellung oft zur Belastung wird und wie man am besten damit umgeht.

Welche Auswirkungen hat die Zeitumstellung auf den Körper?

Die Lichtreize im Frühjahr aktivieren die Serotoninproduktion, das sogenannte Glückshormon, während gleichzeitig das Melatonin, das für den Schlaf zuständig ist, durch die dunklen Wintertage noch reichlich aktiv ist. Die Konfrontation dieser beiden Stoffe macht den Körper müde, wir sprechen dann von der Frühjahrsmüdigkeit. Durch die Zeitumstellung von der normalen auf die Sommerzeit gerät der Organismus zusätzlich durcheinander. Denn unser Tag-Nacht-Rhythmus wird über das Tageslicht gesteuert und dauert nicht exakt 24 Stunden. Diese biologische Uhr tickt bei jedem Menschen anders. Die Ausschüttung des Schlafhormons ist an sie gebunden und kann sich nicht von heute auf morgen umstellen. Die Wirkung der erzwungenen Zeitumstellung auf den Körper führt bei vielen zu körperlichen und psychischen Beschwerden.

Wie lange muss man sich Zeit geben, um sich daran zu gewöhnen?

Die Umstellung auf die vor bald 30 Jahren eingeführte Sommerzeit ist für uns generell schwieriger als die Umstellung auf die Winterzeit. Die Anpassungsphase ist sehr individuell und kann von vier, fünf Tagen bis zu zwei Wochen dauern. Einige wenige schaffen es während den ganzen sieben Monaten nicht, bis wir im Oktober wieder in die normale Winterzeit wechseln.

Sollte Ihrer Meinung nach die Zeitumstellung abgeschafft werden?

Natürlich hat die Sommerzeit auch ihre positive Seite mit dem vermeintlich längeren Tageslicht – gerade für sportliche Aktivitäten oder das gemütliche Zusammensein mit Freunden und Familien im Garten. Aus physiologischer Sicht hingegen macht die Zeitumstellung aus den oben genannten Gründen keinen Sinn. Also, ja, deshalb sollte man sie abschaffen. Allerdings wäre der riesige bürokratische Aufwand ein anderes Thema.

Was können wir tun, um möglichst rasch wieder auf Trab zu kommen?

Gegen das Gefühl der Frühjahrsmüdigkeit sollte man generell ausreichend schlafen, sich an der frischen Luft bewegen und vitaminreich, frisch essen. Wer kann, sollte am Tag nach der Zeitumstellung morgens eine Stunde länger liegen bleiben und dann die erste Woche ruhig angehen. Üppige Mahlzeiten am Abend sollten in der Umstellungsphase vermieden werden. Auch übermässiger Konsum von Kaffee, Tee, Nikotin ist dann nach Möglichkeit zu vermeiden. Während der Umstellungsphase besser auf den Mittagsschlaf verzichten und wach bleiben, auch wenn man müde ist. Dafür mehrere Erholungspausen einlegen. So kann sich die innere Uhr leichter wieder einpendeln und man schläft abends besser ein. Einfache Hausmittel wie ein heisses Bad, dicke Socken, ein warmes Fussbad und Entspannungsübungen oder pflanzliche Mittel wie beispielsweise Baldrian unterstützen das Einschlafen. Sollten die Schlaf- oder Umstellungsprobleme nach rund 14 Tagen nicht abnehmen, empfiehlt es sich, einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen.

Die Zeitumstellung kann auch Anlass bieten, generell die Regeln für einen gesunden Schlaf zu beachten: eine orthopädisch optimale Schlafunterlage, das richtige Kissen, ein trocken-warmes Bettklima dank geeignetem Duvet, zum Beispiel aus Schafschurwolle, und die Vermeidung von Elektrosmog im Schlafzimmer.

Interessiert, selber ein Interview mit Dr. h.c. Günther W. Amann-Jennson zu führen?

Medienstelle SAMINA, Büro 10, Zürcherstrasse 119, 8406 Winterthur

Telefon 052 269 20 06, E-Mail info@buero10.ch, www.samina.ch

SAMINA

1989, also vor 23  Jahren, entwickelte der Schlafpsychologe und Gesundheitsexperte Günther W. Amann-Jennson ein Schlaf-Gesund-Konzept und startete mit der Unternehmensgründung die Erfolgsgeschichte der SAMINA Schlafsysteme. Inmitten herrlicher Natur werden am SAMINA Firmensitz in Frastanz (Vorarlberg/A) die SAMINA Schlaf-Gesund-Produkte sorgfältig von Hand gefertigt.

Das SAMINA Schlaf-Gesund-Konzept basiert auf den Erkenntnissen der modernen Schlafmedizin und erfüllt alle bekannten schlafmedizinischen, orthopädischen, bettklimatischen, bau- und elektrobiologischen, hygienischen und materialbedingten Anforderungen des gesunden Schlafs. Die bei einem SAMINA Schlafsystem zum Einsatz kommenden Rohstoffe sind ausnahmslos natürlich, unbehandelt und von ausgesuchter Qualität: massives, hochelastisches Eschenholz für die Lamellen des frei schwingenden Lamellenrostes; 100 % Naturkautschuk mit hoher Punktelastizität für die Matratzen; naturreine, atmungsaktive Baumwolle sowie 100 % organische, schadstofffreie Schafschurwolle für Auflagen, Decken und Kissen.

Die SAMINA Produktions- und Handels GmbH mit Sitz in Frastanz (Vorarlberg/A) beschäftigt 63 Mitarbeitende und vertreibt ihre Produkte weltweit in 20 Ländern. Allein in der Schweiz arbeitet  SAMINA mit über 40 Franchise-  und Lizenz-Partnern zusammen, die ihre Produkte verkaufen. Seit mehreren Jahren ist Samina auch sehr erfolgreich mit dem Hotelkonzept „Power Sleeping Rooms“ in der gehobenen Wellness- und Business-Hotellerie. www.gesund-schlafen-hotels.com

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