Säntis-Schwebebahn AG im Schlussspurt der ordentlichen Kapitalerhöhung

Publiziert von Nathalie Bärlocher am 10 Januar 2012 unter Dies und Das
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Sich ein Stück Säntis kaufen

Schwägalp, 10. Januar 2012. Die Säntis-Schwebebahn AG steht mitten in einer ordentlichen Kapitalerhöhung. Am 14. November 2011 beschlossen die Aktionäre, das Aktienkapital zu verdoppeln, um das „Projekt Schwägalp“ zu realisieren: Bereits wurden Tausende von neuen Aktien gezeichnet. Die Frist läuft noch bis zum 25. Januar 2012. Damit machen sich die Aktienerwerber diese einmalige Gelegenheit zunutze, ein Stück Säntis zu „kaufen“ und in die Zukunft dieser Tourismusregion und damit in die Wirtschaft vor Ort zu investieren.

Nicht nur Ausflugsgäste, sondern auch Kurzaufenthalter, Reisegruppen und Seminargäste sollen künftig von einem erweiterten Angebot auf der Schwägalp profitieren können. Es ist ein neues Gebäudeensemble geplant, welches attraktive Räumlichkeiten für Gästeberatung, Gastronomie, Infrastruktur Logistik, Hotellerie und Tagungen beinhaltet. Im neuen Hotelangebot im Dreistern-Plus-Bereich sollen den Gästen 50 schöne Zimmer sowie zeitgemässe Seminar- und Wellness-Einrichtungen zur Verfügung stehen. Das Projekt ist nachhaltig geplant: ohne grössere Eingriffe könnte die Anlage zu einem späteren Zeitpunkt um 70 Zimmer erweitert werden.

Säntis-Aktien sind bei bestehenden und neuen Aktionären begehrt

„Das Interesse ist erfreulich gross“, freut sich Hans Höhener, Verwaltungsratspräsident der Säntis-Schwebebahn AG. „So wie es in diesen Tagen läuft, wird man wohl kaum mehr so günstig zu einer Säntisbahnaktie kommen wie im Rahmen der jetzigen Kapitalerhöhung. Tausende bestehende und neue Aktionäre haben bereits Aktien gezeichnet und drücken damit ihr Vertrauen in dieses zukunftsweisende Projekt aus.“ Nicht nur aus der Region Ostschweiz bis in den Kanton Zürich, sondern auch aus dem süddeutschen Raum scheinen viele dem imposanten Säntis und seinen Angeboten zugetan. Dabei sind die Stimmen vielfältig, wie „mit dem Berg verbinden mich wunderschöne Erlebnisse, ich fahre oft mit meinen Kindern und Enkeln zum Säntis, wie es schon meine Eltern mit mir getan haben“, oder „ich investiere lieber in diesen beständigen Wert als in unsichere Finanzgeschäfte“, oder „der Säntis ist ein Stück Tradition, einer unserer kulturellen Werte, auf die ich stolz bin“.

Die Zeichnungsfrist läuft noch bis am 25. Januar 2012. Der Ausgabepreis der neuen Namenaktie mit einem Nennwert von CHF 50.– ist auf CHF 1‘000.– festgesetzt. Bisherige Aktionäre erhalten ein Bezugsrecht pro alte Aktie im Wert von CHF 200.–. „Auch wenn es nicht darum geht, den allerseits beliebten Berg zu versetzen, sind wir auf jede Zeichnung angewiesen, jede einzelne bringt einen Stein ins Rollen“, ruft Höhener zum Aktienkauf auf. „Eine Säntisbahnaktie ist nicht nur ein vergleichsweise sehr sicherer Wert sondern auch eine Investition in die Wirtschaft vor Ort.“

An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 14. November 2011 haben die Aktionäre dem Antrag des Verwaltungsrates, das Aktienkapital anhand der Ausgabe von maximal 24’000 voll liberierten Namenaktien zu verdoppeln, zugestimmt. In einem ersten Schritt wurden nun 12‘000 bis 24’000 Namenaktien zur Zeichnung aufgelegt. Diese ordentliche Kapitalerhöhung muss von Gesetzes wegen innerhalb von drei Monaten abgeschlossen sein. Deshalb erhielt der Verwaltungsrat die Kompetenz, über eine „genehmigte Kapitalerhöhung“ innerhalb der nächsten zwei Jahre allenfalls weitere maximal 12‘000 Aktien neu auszugeben. Ziel ist es, dadurch eine möglichst hohe Eigenfinanzierung von rund CHF 19 Mio. zu erreichen.

Kanton unterstützt das Bauprojekt mit CHF 4 Mio.

Unter anderen hat der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden entschieden, das Projekt im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes zu unterstützen. Er begründet dies damit, dass die Säntis-Schwebebahn AG bedeutende gesamtwirtschaftliche Leistungen für den Tourismus sowie für die einheimische Wirtschaft erbringt. Ein zinsloses Darlehen, rückzahlbar in zehn Jahren, gekoppelt mit einem à-Fonds-perdu-Beitrag gemäss dem Barwert der Zinsen des Bundesdarlehens, entsprechen einer Finanzierungsbeteiligung in der Höhe von rund CHF 4 Mio.

Für den Neubau inklusive Ausstattung, Gestaltung der unmittelbaren Umgebung und Abbruch der alten Schwägalp sind CHF 33,4 Mio. erforderlich. Rund 18,4 Mio. davon werden für notwendige Ersatzbauten (Gastronomie, Publikumsräume, Shop, Schalter, usw.) benötigt und rund 15 Mio. für die neue Hotelanlage. Zurzeit wird das Vorprojekt intensiv überarbeitet und das Bauprojekt so vorbereitet, dass im Laufe des Sommers 2012 die Baueingabe erfolgen kann. Der Baubeginn ist für Frühling 2013 vorgesehen.

Kontakt für Medien, Koordination von Interviews:

Büro 10, Zürcherstrasse 119, 8406 Winterthur

Telefon 052 269 20 06, E-Mail info@buero10.ch

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