Guido Fluri-Stiftung bewirkt Berufsausübungsbewilligung für international anerkannten Hirntumor-Spezialisten

Publiziert von Melanie Mosimann am 21 Dezember 2011 unter Dies und Das
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Renommierter Neurochirurg Prof. Dr. Sepehrnia künftig auch in der Schweiz tätig

Mit über 8000 neurochirurgischen Eingriffen  ist Prof. Dr. med. Abolghassem Sepehrnia einer der weltweit erfahrensten und erfolgreichsten Neurochirurgen überhaupt. Seit Jahren betätigt er sich zudem als medizinischer Beirat in der Interessengemeinschaft Akustikusneurinom (IGAN), welche vor vier Jahren von Guido Fluri gegründet wurde. Die Guido Fluri Stiftung unterstützt und finanziert zudem dieses länderübergreifende Projekt. Nach intensiven Bemühungen ist es der Stiftung nun gelungen, eine Berufsausübungsbewilligung für Prof. Dr. Sepehrnia in der Schweiz – Kanton Zug – zu erwirken.

Der Stiftungsrat der Guido Fluri Stiftung ist erfreut über den Entscheid der Gesundheitsdirektion des Kantons Zug, dem international renommierten Hirntumor-Spezialisten Prof. Dr. Sepehrnia eine Berufsausübungsbewilligung für die Schweiz (Kanton Zug) zu erteilen. Der 62-jährige Neurochirurg absolvierte sein Medizinstudium an der Georg-August-Universität in Göttingen und habilitierte an der Universität Lübeck. Als Neurochirurg war er an verschiedenen spezialisierten Kliniken in Deutschland tätig.

Behandlungsmethoden an Akustikusneurinomen optimieren

Bereits während seiner Ausbildung befasste sich Prof. Dr. Sepehrnia intensiv mit der Behandlung von Akustikusneurinomen (AKN), einer der häufigsten Hirntumoren an der Schädelbasis. Heute stehen dank modernster Medizinaltechnik Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, welche diese Art von Tumoren erfolgreich entfernen lassen. Dennoch ist die Erforschung dieser Krankheit noch lange nicht abgeschlossen. Denn obwohl es sich bei Akustikusneurinomen um gutartige Tumore handelt, ist die Operation an der Schädelbasis mit verschiedenen Gefahren verbunden. Einen heiklen Punkt bilden dabei die Gesichtsnerven, die bei einem Eingriff – insbesondere bei grösseren Tumoren – nicht selten zu einer bleibenden Gesichtslähmung führen können.

Prof. Dr. Sepehrnia

Die Guido Fluri Stiftung finanziert verschiedene Forschungsprojekte zum Thema Akustikusneurinome, zu deren Entwicklung Prof. Dr. Sepehrnia einen wichtigen Beitrag leistet. Im Rahmen der IGAN soll zu den bereits bestehenden Kompetenzzentren für Akustikusneurinome in verschiedenen Ländern Europas auch ein solches in der Schweiz entstehen. Dank dieses Netzwerks kann ein grenzüberschreitender Erfahrungs­austausch stattfinden, welcher die Neurochirurgen darin unterstützt, die Behandlungsmethoden weiter zu optimieren, um an AKN erkrankten Menschen noch besser helfen zu können. Als medizinischer Beirat der IGAN beantwortet Prof. Dr. Sepehrnia medizinische Anfragen von Betroffenen und Angehörigen und steht ihnen beratend zur Seite. Seine grosse Kompetenz und Erfahrung will er zudem an eine künftige Generation von Neurochirurgen weitergeben können.

Kontakt für Medien und Beschaffung von Bildmaterial

Medienstelle Guido Fluri-Stiftung, Büro 10, Ronald Haug, Zürcherstrasse 119, 8406 Winterthur

Telefon 052 269 20 06, E-Mail info@buero10.ch, www.guido-fluri-stiftung.ch

Guido Fluri-Stiftung

Die Stiftung verfolgt drei unterschiedliche Zwecke, die alle einen Bezug zur persönlichen Geschichte vom Stiftungsgründer Guido Fluri haben.

Die Guido Fluri-Stiftung befasst sich in einem weiteren Zweck mit der Hirntumorforschung in Zusammenarbeit mit Fachkliniken und Forschungsinstituten. Die Interessengemeinschaft Akustikusneurinom IGAN (www.akustikusneurinom.info) und die medizinische Plattform www.gliome.info ermöglicht Betroffenen, sich über neuste Forschungsresultate und Therapien zu informieren und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Mit Gewalt an Kindern setzt sich die Stiftung für das Wohle der Pflegekinder ein. Das Thema Gewalt gegen Kinder soll in der Öffentlichkeit verbreitet und das Interesse für benachteiligte, traumatisierte Kinder, ohne sichere Betreuung ihrer Ursprungsfamilie, gefördert werden. Die Stiftung unterstützt weiter wissenschaftliche Forschungsprojekte im Bereich traumatisierte Pflegekinder insbesondere langfristige Folgen und Chancen. Die Internetplattform worldkids.info gibt

Betroffenen die Möglichkeit, sich anonym zu melden und sich mit ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.

Mit dem dritten Zweck setzt sich die Stiftung für mehr öffentliche Aufklärung und Forschung der Krankheit Schizophrenie ein. Menschen mit dieser Krankheit werden von der Gesellschaft oft ausgegrenzt, weil grosses Unwissen darüber herrscht. Angehörige sind oft überfordert. Veranstaltungen unter der Leitung von Therapeuten und die Internetseite www.leben-mit-schizophrenie.ch bieten Angehörigen eine Informationsplattform und die Möglichkeit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Als Botschafterin engagiert sich Tanja Gutmann für die Stiftung. Die Stiftung finanziert sich mit eigenen Mitteln und ist nicht in erster Linie auf Spenden angewiesen. www.guido-fluri-stiftung.ch

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