SAMINA Schlaftipp für Kinder und Schüler zum Schulanfang
14. September 2009 | Von Sybille Fromm | Kategorie: Dies und Das, Gesellschaft, StudienGut schlafen – weniger Stress in der Schule
Der Start ins neue Schuljahr bringt viel Neues, Ungewohntes mit sich. Dass die Kinder deswegen vor Aufregung oftmals Mühe mit dem Schlaf haben, ist normal. Doch nach einigen Tagen sollte sich der gewohnte Rhythmus wieder einpendeln. Wichtig ist dabei auch, dass die Schlafumgebung stimmt und dass die Kinder kurz vor dem Schlafengehen auf auf- und anregende Unterhaltung verzichten.
Computer, Spielkonsolen, Handy und Fernsehen im Kinderzimmer bieten den Kindern zahlreiche Alternativen zum Schlafengehen. Die auf- und anregende Unterhaltung bringt aber alles andere als die nötige Entspannung im Bett. Einschlafstörungen sind die Folge davon. Generell schlafen die Kinder immer weniger und müssen im Unterricht gegen Müdigkeit ankämpfen. Der Schlafpsychologe und Buchautor Günther W. Amann-Jennson bringt es auf den Punkt: „Die Beobachtung und Unterstützung des Schlafverhaltens wird bei Kindern und Jugendlichen immer wichtiger. Es ist schon lange bekannt, dass der gute, erholsame Schlaf eine deutliche Auswirkung auf das schulische Leistungsverhalten hat. Bei Kindern und Jugendlichen gibt es leider immer mehr Anzeichen von Schlaflosigkeit und Schlafstörungen. Viele haben auch Probleme mit dem frühen Aufstehen. In den Schulen sollte es viel mehr Informationen rund um den Schlaf geben“
Aus einer kürzlich in britischen Medien veröffentlichten Untersuchung ging hervor, dass die Unterhaltungselektronik in den Schlafzimmern den Kindern bis zu einem Monat Schlaf pro Jahr rauben. Im Schnitt schlafen Kinder eineinhalb Stunden zuwenig pro Nacht und oftmals werden auch nach Lichterlöschen unter der Bettdecke munter weiter SMS-Nachrichten verschickt oder es wird auf dem Web gesurft.
Der fehlende Schlaf wirkt sich auch unmittelbar auf die (Gedächtnis)Leistungen der Kinder in der Schule aus. Denn um effektiv lernen zu können, sind 9,5 Stunden Schlaf notwendig. Auch Jugendliche brauchen mehr als 8 Stunden Schlaf. Erst ab dem 21. Altersjahr genügen in der Regel 7 bis 8 Stunden. Dies ergab eine von einem österreichischen Nachhilfe-Institut in Auftrag gegebene Studie. Längerer Schlaf am Wochenende kann diesen Mangel übrigens nicht ausgleichen. Überdies wirkt sich das unrhythmische Schlafverhalten auf die Lernkapazität gar nicht förderlich aus. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass hochbegabte Menschen meistens besonders viel schlummern. So soll Albert Einstein täglich 12 bis 15 Stunden lang geschlafen haben.
Dass elektronische Geräte rund ums Bett negative Einflüsse aufs Schlafverhalten ausüben, ist seit längerem bekannt. Damit Kinder einen gesunden und entspannenden Schlaf geniessen können, ist aber auch das Bettklima äusserst wichtig. Kinder haben einerseits ein ausgeprägtes Wärmebedürfnis, geraten aber andererseits schneller ins Schwitzen als Erwachsene. Schafschurwolle sorgt hier für die notwendige wohlige Wärme und den optimalen Temperaturausgleich (Vermeidung eines Wärmestaus). Denn nur Schafschurwolle bietet ein hohes Wärmerückhaltevermögen gepaart mit einem hervorragenden Feuchtigkeitstransport und lässt die Haut atmen. Weil Schafschurwolle für ein trocken-warmes Bettklima sorgt, entzieht sie auch den Hausstaubmilben, die ein feuchtes Klima bevorzugen, die Lebensgrundlage. Zudem ist Schafschurwolle bestens für Allergiker geeignet.
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